Individuelle Fußschutzberatung - IFB

Hautveränderungen an den Füßen können auch mit dem Arbeitsplatz zusammenhängen. Zum Beispiel können durch das Tragen von Arbeitssicherheitschuhen aus nicht-atmungsaktiven Materialien oder Gummistiefeln erhebliche Feuchtbelastungen an den Füßen entsehen, die Fußekzeme verursachen oder verschlimmern und Hautinfektionen begünstigen. 

Die Individuelle Fußschutzberatung (IFB) ist korrespondierend zu den Hautschutzseminaren ein Angebot auf der Ebene der sekundären Individualprävention (SIP) gemäß Stufenverfahren Haut der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV).

 

Indikationen

Die Indikation zur Teilnahme an einer IFB besteht nach Eingang einer Meldung an den Unfallversicherungsträger (z. B. mittels Hautarztbericht oder sonstiger Meldung) bei Anhaltspunkten für eine beruflich bedingte Hauterkrankung an den Füßen.

Ablauf und Ziel der Maßnahme

 

Das Angebot umfasst eine ambulante, ca. einstündige berufsdermatologische Untersuchung und Beratung sowie eine ca. zweistündige gesundheitspädagogische Beratung und Schulung, in der wichtige Risikofaktoren und Aspekte zum beruflichen und privaten Fußschutz besprochen werden, einschließlich Erarbeitung einer individuellen Fußschutzempfehlung.

Während des gesundheitspädagogischen Einzelgespräches erhalten die Versicherten eine dezidierte Schulung und Beratung u. a. im Hinblick auf:

  • die Auswahl adäquaten beruflichen Schuhwerks
  • Informationen zur Pflege des Materials
  • Einsatzdauer und Wechselfrequenz
  • Auswahl geeigneter Innensohlen und Strumpfmaterialien
  • fußhygienische Aspekte

Nach Abschluss der Beratung wird ein ausführlicher, auf die individuellen Bedürfnisse des Versicherten abgestimmter Fußschutzplan erstellt und ausgehändigt. Dieser umfasst eine Empfehlung zu geeignetem beruflichen Schuhwerk sowie optimalem Fußschutz- und Fußhygieneverhalten am Arbeitsplatz sowie für den privaten Bereich.

Dokumentation der Maßnahme

Der Unfallversicherungsträger erhält zeitnah nach Durchführung der individuellen Fußschutzschutzberatung einen detaillierten Bericht. Dieser enthält u. a. eine diagnostische Einordnung des Erkrankungsbildes und Kausalitätseinschätzung, Therapie-, Hautschutz- sowie Arbeitsschutzempfehlungen. Diese Informationen erleichtern die Entscheidung über das weitere Vorgehen im jeweiligen Fall.

Unsere Ansprechpartner

Standort Osnabrück

Terminvereinbarung
Harald Buck
T: 0541 969-7442
Mail: gps.orga(at)uos.de

 

Zuständiger Oberarzt
Dr. med. Richard Brans
T: 0541 969 -7401
Mail: rbrans(at)uos.de

 

Zuständige Gesundheitspädagogin
Anja Hübner
Dipl.-Kosmetologielehrerin
T: 0541 969 -7408
Mail: anjhuebn(at)uni-osnabrueck.de