Aktionswoche "Haut & Job 2017"

Vom 13. bis 17. November 2017 findet bereits zum siebten Mal die bundesweite Aktionswoche „Haut & Job“ statt – eine Woche im Zeichen der Aufklärung und Vorsorge berufsbedingter Hauterkrankungen.

 

Hautprobleme stellen immer noch die häufigste gemeldete Berufskrankheit dar - auch ohne die im Januar 2015 neu eingeführte BK 5103 beruflich bedingter Hautkrebs. Die Ursachen können vielfältig sein: von Feuchtarbeit über den Umgang mit hautbelastenden Substanzen. Ein frühzeitiges Eingreifen, inklusive gezielter Präventionsmaßnahmen bei Handekzemen hat sich bewährt: 80 Prozent der Betroffenen können dadurch ihren Beruf weiter ausüben. Weiter lesen:

https://www.aerztezeitung.de/medizin/krankheiten/krebs/hautkrebs/?sid=947542

Über die Aktionswoche „Haut & Job“

Betroffene warten oft viel zu lange, ehe sie sich mit ihrem Hautproblem an einen Dermatologen ihres Vertrauens oder einen Betriebsarzt wenden: Werden Sie frühzeitig aktiv, insbesondere dann, wenn Sie einen Zusammenhang mit Hautbelastungen am Arbeitsplatz vermuten. Nutzen Sie die Woche „Haut & Job“ mit ihrem Beratungsangebot und lassen Sie einen Hautärztin oder einen Hautarzt diesen Verdacht abklären.

Die zentrale Kommunikationsplattform www.hautgesund-im-beruf.de informiert über die Träger und Kooperationspartner sowie kostenloses Aktionsmaterial. 

Der Fachverband der europäischen Dermatologen, die European Academy of Dermatology and Venereology/EADV, hat 2010 die „europrevention/healthy skin@work“ Kampagne ins Leben gerufen, die seither in verschiedenen europäischen Staaten und den Entscheidungsträgern in Brüssel die Aufmerksamkeit auf das Potential dermatologischer Prävention richtet. Unter dem  Motto „Deine Haut. Die wichtigsten 2m2 Deines Lebens!“ verdeutlicht die Kampagne, was der Dermatologe als Spezialist für alle beruflichen Hauterkrankungen für seine Patienten erreichen kann. Die Aktionswoche „Haut & Job“ ist der nationale Ableger und wird von Osnabrück aus unter der Federführung von Prof. Dr. med. Swen Malte John in enger Zusammenarbeit mit dem Berufsverband der Deutschen Dermatologen (BVDD) koordiniert.