Sonnenschutz bei Arbeiten im Freien

(Quelle: DGUV)

Freiluftarbeiter haben durch Sonneneinstrahlung ein erhöhtes Risiko an hellem Hautkrebs zu erkranken. Seit 2015 wird dieser und seine Vorstufen (aktinische Keratosen) unter der BK 5103 als Berufskrankheit anerkannt.

Aufgrund des zumeist bestehenden chronischen Lichtschadens sind in der Regel lebenslang vorbeugende, therapeutische und nachsorgende Maßnahmen erforderlich, die die Unfallversicherungsträger übernehmen.

  • Was können Betroffene und Arbeitgeber für Sonnenschutz tun?
  • Wie sehen konkrete Behandlungsmöglichkeiten aus?

Die Präventionsmaßnahmen umfassen technische und organisatorische Maßnahmen wie Beschattungsmöglichkeiten, Arbeitszeitverlagerung aber auch persönliche Schutzmaßnahmen nach der 4-H-Regel: Hemd, Hose, Hut, hoher Sonnenschutz.

Das iDerm bietet mit der ILB-Individuellen Lichtschutzberatung ein Angebot für Betroffene aus verschiedenen Berufsgruppen, sich über UV-Schutz beraten zu lassen im Beruf wie auch in der Freizeit.

Wenn heller Hautkrebs früh genug erkannt wird, kann er gut behandelt werden, sagt Prof. Swen Malte John, führender Experte im Bereich berufsbedingte Hauterkrankungen und wissenschaftlicher Leiter des iDerm. Sein Patient Werner Tarner weiß diesen Erfolg zu bestätigen.

Im Film „Sonnenschutz im Freien“ berichtet der Landwirt über das umfassende Heilverfahren für berufsbedingten Hautkrebs am iDerm.