Allergie-Informationsdienst

Leitender Arzt des iDerm Mitglied des wissenschaftlichen Beirates des vom Bundesministerium für Gesundheit geförderten bundesweiten Allergie-Informationsdienstes

 

 

Allergien werden zurecht als "Volkskrankheit" bezeichnet. Bundesweite Studien haben gezeigt, dass rund 30 % aller Erwachsenen an mindestens einer allergischen Erkrankung, wie Asthma bronchiale, Heuschnupfen, Neurodermitis, Kontaktekzem, Nahrungsmittel- oder Insektengift-Allergien, leiden.

Aufgrund der verschiedenen Auslöser, Therapiemöglichkeiten und der Komplexität dieser Erkrankungen benötigen Betroffene leicht zugängliche Informationen. Das immer häufiger hierfür genutzte Internet besitzt aber keine kritischen Filter, so dass ein Bedarf an seriösen Quellen und Inhalten zum Thema Allergien besteht.

Diese Lücke füllt der vom Bundesministerium für Gesundheit unterstützte, seit Frühjahr 2017 verfügbare Allergie-Informationsdienst des Helmholtz-Zentrums München https://www.allergieinformationsdienst.de/

Der Allergie-Informationsdienst bietet aktuelle wissenschaftlich geprüfte Informationen aus allen Bereichen der Allergologie mit Abschnitten zur Verbreitung und Risikofaktoren allergologischer Erkrankungen, Diagnostik, Therapie und Forschungsansätzen in verständlich aufbereiteter Form online an. In einem Serviceteil bietet die Webseite z. B. Pollenfluginformationen, einen Pollenflugkalender, und  einen Link zu der seitens des Instituts für interdisziplinäre Dermatologische Prävention und Rehabilitation an der Universität Osnabrück (iDerm) entwickelten Hautschutz-App.

Prof. Dr. Christoph Skudlik, Leitender Arzt des iDerm, ist Mitglied des wissenschaftlichen Beirates des Allergie-Informationsdienstes und unterstützt in dieser Funktion den Allergie-Informationsdienst als Experte speziell zu den Aspekten Kontaktallergie und berufsbedingte Hauterkrankungen.