Festliche Einweihung der Hautklinik am Finkenhügel

© iDerm (M. Ludewig)

Am 2. Dezember war es nach neun  Monaten Bauzeit soweit: Der Neubau des iDerm am Standort Osnabrück wurde mit 100 geladenen Gästen und prominenten Vertretern aus Politik, Gesundheit und Wissenschaft feierlich eröffnet.

"Hier ist eine Infrastruktur entstanden, die deutlich macht, was aus erfolgreichen wissenschaftlichen Kooperationen mit Landesförderung erwachsen kann: Die Bündelung von Know-how in einem neuen Versorgungszentrum für Berufsdermatologie stärkt die Entwicklung neuer Präventionskonzepte", betont in seinem Grußwort Rüdiger Eichel, Abteilungsleiter für Forschung und Innovation des Niedersächsischen Ministeriums für Wissenschaft und Kultur.

Im dreigeschossigen Neubau mit über 2500 Quadratmetern Nutzfläche arbeiten nun unter modernsten Bedingungen rund 65 Hautärzte, Gesundheitspädagogen/ -psychologen sowie Ergotherapeuten und Pflegekräfte aus dem iDerm sowie der Abteilung für Dermatologie, Umweltmedizin, Gesundheitstheorie der Universität Osnabrück und dem Niedersächsischen Institut für Berufsdermatologie (NIB) Hand in Hand. Zur interdisziplinären Versorgung sind 127 Untersuchungs- und Laborräume sowie 26 Patientenzimmer in einem eigenen Stockwerk eingerichtet. Neben der ambulanten und stationären berufsbezogenen Diagnostik und Therapie von beruflichen Hauterkrankungen und Allergien umfasst das Angebot seit 2015 eine individuelle ambulante Lichtschutzberatung (ILB) für Menschen mit beruflichem Hautkrebs (BK-Nr. 5103).

Das iDerm rechnet mit jährlich über 1400 Patienten aus dem gesamten Bundesgebiet und ist in Zusammenarbeit mit den gesetzlichen Unfallversicherungsträgern und der Universität Osnabrück das modernste Forschungs- und Behandlungszentrum für berufsbedingte Dermatosen - und das nicht nur auf nationaler Ebene.  Das iDerm Team um seinen wissenschaftlichen Leiter und Chefarzt, Prof. Swen Malte John, ist maßgeblich in internationale Kooperationen und die Arbeit der europäischen Gremien und der WHO eingebunden,  um die Berufsdermatologie auf der Gesundheitsagenda voranzubringen. Hierfür stehen Kampagnen wie SafeHairHealthy Skin@Work und sein nationaler Ableger "Aktionswoche Haut&Job" sowie StanDerm.

Medienbericht zum Festakt
Pressemeldung der Universität Osnabrück [Nr. 251 / 2016]


 

 

Impressionen aus der Veranstaltung

© iDerm (M. Ludewig)